Eigentlich scheint es so einfach: wer zwei Sprachen auf einer Facebook-Site zusammenfassen will, richtet beispielsweise die deutschen Post an User mit deutscher Sprache und die französischen an User mit französischer Sprache. Aber Achtung! Fans, die kein dieser beiden Sprachen eingestellt haben, sehen dann eine leere Wall.

Ein Blick in die Nutzerstatistik

Die Seitenstatistik von Facebook hilft uns da weiter: Unter „Seitenstatistiken“ > „Nutzer“ zeigt die Grafik mit dem Titel "Demographie" die sprachliche Verteilung der Liker an – und zwar zählt Facebook jeweils die Sprache, die die User als ihre Hauptsprache angegeben haben.

Picture
In diesem Beispiel beträgt die Usergruppe mit Drittsprachen immerhin 33 Prozent, das sind mehr als 4'200 Menschen.  Diese müssen beim Sprachtargeting unbedingt bedacht werden.

Ich teile daher die vorhandenen Sprachen in zwei Gruppen auf – Sprecher, die wohl eher französisch verstehen (in diesem Beispiel Französisch, Italienisch und Portugiesisch) und Sprecher, die wohl mit den deutschsprachigen Posts besser zurechtkommen. Hier sind das Englisch, Albanisch, Serbisch, Türkisch, Kroatisch, Bosnisch, Mazedonisch, Russisch, Arabisch und Holländisch.

Wenn ich also einen deutschsprachigen Post online stelle, rufe ich das Feld zum Sprachtargeting auf (Vorhängeschloss-Icon mit dem Zusatz „Alle“ > "Benutzerdefiniert"; direkt unter der Statuszeile) und füge dort die entsprechenden Sprachen ein. 

Targeting bei Statusupdates
Targeting Details
Nun ist es leider so, dass Facebook hier nicht alle Sprachen anbietet. Von den oben genannten werden Albanisch, Bosnisch, Mazedonisch und Rumantsch nicht berücksichtigt. Allerdings werden diese auch bei der Auswahl in den Kontoeinstellungen nicht angeboten, wo die User ihre „bevorzugte Sprache“ eintragen können. Diese Fans haben sich also wahrscheinlich einer der anderen Sprachen zugeordnet, die wir bedacht haben.

Dieser kleine Trick hilft also ohne grossen Aufwand dabei, dass wir nicht relevante Teile unserer Fangemeinde ausschliessen.
 
 
Mit der Kommunikation im Social Web rückt der Text wieder mehr in den Fokus. Unternehmen wagen erste Schritte, doch oft tauchen viele praktische Fragen zum Schreibhandwerk auf:

Wie schreibt man auf Facebook, Twitter und Blogs? Wie viel Umgangssprache darf sein? Welche Freigabeprozesse sind sinnvoll? Was erwarten die Fans eines Unternehmens? Wie geht man mit Mehrsprachigkeit um? Wie reagiert man auf aggressive Posts und negative Erwähnungen in Blogs? Welche Themen kommen bei den Fans  & Followern gut an?

Lernziele:
_Sie verstehen die Dialogorientierung  von Social Media und welche Haltungsänderungen diese von Unternehmen verlangt.
_Sie kennen die sprachlichen Dos & Don’ts für Unternehmen im Social Web. 
_Sie wissen, wie Unternehmen richtig auf negative und aggressive Kommentare reagieren.
_Sie können einen gelungenen Themenmix für die Unternehmenskommunikation in Social Media zusammenstellen.

In diesem Seminar erhalten Sie praxisnahes Know-how. Sie entwickeln anhand von Fallbeispielen Texte für Social Media und redigieren Ihr vorhandenes Material. Gerne können Sie Arbeitsbeispiele aus Ihrem beruflichen Alltag mitbringen.

Methodik
Methodenmix mit Referat, Unterrichtsgespräch, aktives Texten, Analyse von Texten, Gruppendiskussion, Erfahrungsaustausch, Fragen und Antworten.

Teilnehmer
Das Seminar ist zugeschnitten auf alle, die Texte für Social Media schreiben und abnehmen, insbesondere Mitarbeiter im Marketing und der Öffentlichkeitsarbeit und alle anderen, die etwas zu sagen haben.

Referentin
Barbara Schwede (1974) ist selbstständige Texterin mit Master in Germanistik und Hispanistik der Universität Mainz. Seit 2003 arbeitet sie in den Feldern Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Onlinetext und Social Media.  Als Community Managerin auf Facebook betreut sie Kunden wie Nivea, Emmi CAFFÈ LATTE, McDonald’s oder Swisscom. Barbara Schwede wohnt mit ihrem Mann und ihren drei Kindern in Biel.

Anmeldung
Einzelpersonen können das Seminar "Schreiben für Social Media" am 31.5.2011 in Luzern am maz besuchen. 
Unternehmenskurse sprechen Sie bitte direkt mit mir ab: barbara@schwede.ch oder 079 758 96 20.

 
 
Facebook, YouTube & Co. – Social Media sind in aller Munde. Für Kleinstunternehmen stellt sich allerdings die Frage, wie sie den Weg in dieWelt der Communities, Blogs und Tweets angehen können – und ob sie das überhaupt sollen. Mein Mann und ich erhielten die Gelegenheit, in der Zeitschrift punktum des SBAP (Schweizerische Berufsverband für Angewandte Psychologie) einen Artikel über den sinnvollen Einsatz von Social Media für Kleinunternehmen zu schreiben. Here we go!

 
Die 80er-Jahre 10/02/2011
 
Für die Rede des CEOs an einem Firmenjubiläum habe ich mich leider zuerst mal verrechnet und die Unternehmensgründung in die 80er- statt in die 70er-Jahre verlegt. Nun, mein Eintauchen in die Jahre von Modern Talking und BMX-Fahrrädern soll nicht umsonst gewesen sein - hier für den Rest der Welt ;-) 

Die Gesellschaft im Umbruch: Umweltbewegung, AIDS, Atom-Katastrophe in Tschernobyl, Fall der Berliner Mauer, Start des ersten Space Shuttle, Commodore 64 und Apple Macintosh, Anrufbeantworter und Mikrowelle hielten die Menschen in Atem. ABS, Airbag und Katalysatoren, Walkman und Ghettoblaster, Autotelefone und Telefax, Hellraumprojektoren und Kopierer revolutionierten Arbeit und Privatleben. Politgrössen waren Ronald Regan, Fidel Castro, Michail Gorbatschow, Erich Honecker, Helmut Kohl, und Margaret Thatcher. Die Massen strömten ins Kino, wenn Filme wie ET, Das Boot oder Blues Brothers über die Leinwand flimmerten, Bands wie Dire Straits, Michael Jackson, Madonna, Metallica und Nena sorgten für Furore. McDonald’s und Burger King schossen wie Pilze aus dem Boden, Rubiks Würfel gingen durch alle Hände – zu Musik von Dieter Bohlen, David Bowie, Elton John, Cher oder Tina Turner. Im Fernsehen – neu ergänzt durch die Privatsender – unterhielten uns Paola & Kurt Felix, Thomas Gottschalk oder Serien wie Die Schwarzwaldklinik, Dallas, Denver-Clan, Knight Rider oder Wetten dass?. Gefeierte Filmstars waren Arnold Schwarzenegger und Kim Basinger, Michael Douglas oder Jodie Foster. Im Tennis dominierte Boris Becker und Steffi Graf, die Deutschen jubelten Karl-Heinz Rummenigge zu, die Argentinier Diego Maradona – und in der Schweiz feierte man „ehrenvolle Niederlagen“. Science-Fiction- und Fantasy-Literatur erlebten ihre Blütezeit und auch modisch gab es Spektakuläres zu bestaunen: Dauerwellen, Föhnfrisur und Haargel, schmale Lederkrawatten, Jeans-Hemden, Kleider in Neonfarben, Swatch und Rolex, BMX-Fahrräder und Rollschuhe waren plötzlich „geil“ und „cool“ – Ist das wirklich schon 30 Jahre her??

 
 
Bereits heute geht jeder vierte Schweizer via Mobiltelefon online. Tendenz steigend. Vermehrt fragen sich Unternehmen nun, wie sie den mobilen Usern ihre Informationen zur Verfügung stellen sollen: «Mobilesite oder App?», lautet die Frage. 

Die Antworten darauf von Mark Forster und Adrian Zaugg (Goldbach Mobile und Goldbach Interactive) durfte ich in einem Fachartikel für die Netzwoche zusammenfassen.
 
 
Manche Unternehmen sammeln in wenigen Tagen mehrere Tausend auf Ihrer Facebook-Site, anderen dümpeln ewig bei 100 Likern. Hier ein paar Tipps, wie Sie nachhaltig affine Liker finden, die dauerhaft im Dialog mit Ihrem Unternehmen bleiben.

Weiter geht's mit dem Gastbeitrag von Mike Schwede auf dem Blog von Thomas Hutter - geschrieben von mir ;-)

 
 
Mit mehreren Leuten an einem Text zu feilen ist mühsam, zeitraubend und führt eher zu Streit als zu guten Resultaten. Mehrere Köpfe bringen Inhaltich aber einfach mehr als nur einer. 

Mein Ausweg aus dem Dilemma heisst Teamdiskussion mit Einzeltextarbeit ;-) Wie das funktioniert? Ich hole mehrere Fachleute an einen Tisch, setze sie auf eine Fragestellung an und lasse sie etwa eine Stunde lang diskutieren. Mit Zwischenfrage und der Bitte um konkrete Beispiele halte ich das Gespräch am Laufen und protokolliere stichwortartig die Statements und den Gesprächsverlauf. 

Wenn die Luft raus ist, fasse ich grob zusammen und schlage eine Struktur für den Text vor – meist ergibt sich dann nochmals eine Diskussionsrunde. Dann verabschiede ich die Teilnehmer mit der Hausaufgabe, mir zu den erwähnten Beispielen noch Screenshots, Grafiken oder Zusammenfassungen zu schicken. Mit weniger, gezielter Recherche und dem Mitschrieb kann ich in kürzester Zeit einen Text verfassen – umfassend und fundiert. 

Ein spannender Nebeneffekt: Die Diskussionsteilnehmer berichten mir häufig von Aha-Effekten, die sie während des Gesprächs hatten: Sie strukturieren ihr Wissen, erfahren Neues und vernetzen die Inputs. Oft entstehen in Firmen neue Ideen. Und nebenbei macht allen die Runde auch noch richtig Spass. 
 
 
Wenn man sich im Bereich von Onlinewerbung (oder Online-Werbung?) und Websites, Social Media und E-Commerce bewegt, dann kann man der Frage nach der korrekten Schreibung von Anglizismen einfach nicht aus dem Weg gehen.

In Zusammenarbeit mit Goldbach Interactive und Petra Meyer vom korrektorium arbeite ich an einem Glossar zu diesem Thema. Diese Liste ist aus der aktuellen Arbeit heraus entstanden und daher keineswegs vollständig, aber ein guter Anfang...

Leider konnte mir auch die Dudenredaktion auf Nachfrage bei zahlreichen Begriffen nicht weiterhelfen. Wir haben uns daher an die allgemeinen Regeln für die deutsche Schreibung von Anglizismen sowie an bereits übliche Schreibweisen (welche Form ist bei Google deutlich häufiger indexiert) gehalten.

Gerne eröffne ich hiermit die Diskussion und freue mich auch auf eure Inputs zur Erweiterung der Liste.

Adserving, Adserving-System
Affiliate-Kampagne, Affiliate-Marketing
Banners
Blog-Software
Brand Awareness
Aber: Brand-Wirkung, brand-lastig, Branding-Ziele
Call to Action
Community, Communities
Content Management System (CMS); engl.
Aber: Content-Management-Systeme
Content Sharing
Conversion Rate
Corporate Design
Corporate Sites
CPBM, Cost per Brand Metric
CPC, Cost per Click
CPL, Cost per Lead
CPO, Cost per Order
Aber: Cost-per-Click-Kampagne
Genitiv : des CPBM, des CPC, des CPL, des CPO
Display Channel
Displaykampagnen
E-Marketing- und Performance-Agentur
E-Marketing-Kanäle
Full Service
Aber: Full-Service-Anbieter
Going Live
Google AdWords
Internet-Lesezeichen
Kampagnen-ROI
Landingpage
Lead-Medium
Leiter Performance Marketing
Aber: Performance-Marketing-Dienstleister, Performance-Partner
Marketingbudgets
Media-Channel, Media-Strategie, Media-Kosten, Media-Ausgaben, Media-Platzierung
Aber: Media Channel, Media Planning, Media Buying, Media Commitment
Onlinewerbung, Onlinemarketing, Onlineinserate, Onlineplattform, Onlinebestellung, Onlineshop, Onlineapplikation, Onlineupdate, Onlinekampagnen
Online-Conversion, Offline-Conversion, Online-Media-Steuerung, Online-Newsletter
Performance-Programm, Performance-Manager
Performance Tracking
Permission-E-Mail-Marketing, Permission-Marketing
Printinserate
salesorientiert 
Screendesign
Searchkampagnen
Social Media (Singular)
Softwareplattform
Sponsored-Link-Kampagnen
Suchmaschinenmarketing, Suchmaschinenoptimierung
Success Stories
Test-Setting
Tracking-Tool
User Generated Actions
Verkaufs- und Marketingchef

to be continued 

 
 
Zusammen mit Goldbach interactive entstanden in den letzten Monaten zahlreiche Artikel zum Top-Thema Social Media. Hier die Übersicht für alle Social-Media-Interessierten:

Social Media Starter Kit
Sie wollen Ihr Social Media Engagement starten oder ausbauen? Sie haben bereits sauber analysiert, auf welchen Plattformen sich Ihre Zielgruppen aufhalten und welche Themen Ihrer Community gefallen. Jetzt soll es endlich losgehen! Doch halt: Nehmen Sie sich kurz Zeit für ein paar Grundüberlegungen, bevor Sie sich auf die einzelnen Massnahmen stürzen...

Facebook-Fettnäpfchen
So einfach die Bedienung von Facebook ist – Unternehmen können viele Fehler machen, wenn sie dort einen Seite aufsetzen und betreiben. Die wichtigsten „Don’ts“ haben wir für Sie zusammengestellt.

Communitymanagement – Erfahrungswerte aus der Praxis
Goldbach Interactive betreut die Community von SEAT, Facebook-Seiten wie die von Emmi Caffè Latte und hat das Social-Media-Monitoring für SF, Migros, Swisscom und McDonald‘s aufgesetzt. In den letzten Jahren konnten wir wichtige Erfahrungen sammeln.

Social Media Monitoring in Aktion: Nestlé, UBS und BP
Über die Einsatzmöglichkeiten und Herangehensweise von Social Media Monitoring und die Vor- und Nachteile verschiedener Social-Media-Monitoring-Systeme haben wir bereits ausführlich berichtet. Wir sind überzeugt, dass entsprechende Monitoring- und Social-CRM-Tools ein wichtiger Bestandteil der zukünftigen E-Marketing- und IT-Infrastruktur sein werden.

Marktforschung im Social Web
Das Internet bietet kostengünstige Möglichkeiten zur Marktforschung. Wer wissen will, was potenzielle Kunden wollen und wie sie sich im Netz verhalten, sollte deshalb über die verschiedenen Varianten Bescheid wissen. 

How to go social? Wie Unternehmen Social Media angehen können.
Social Media ist in aller Munde. Wie und wo man dort präsent sein kann, ist inzwischen hinreichend bekannt. Eher stellt sich die Frage, wie Unternehmen den Weg in die Welt der Communities, Blogs und Tweets angehen. Anzeigen in Facebook schalten? Anonyme Forenbeiträge platzieren? Twitter-Account eröffnen und loslegen? Dieser Artikel soll Ihnen hilfreiche Hinweise zum Projektvorgehen liefern.

Social-Media-Monitoring: eine kleine Marktübersicht – Sysomos, Radian6 etc.
Das Brand-Monitoring identifiziert relevante Plattformen, Themen und Beeinflusser für eine Social-Media-Strategie, kann zur Erfolgskontrolle der Massnahmen oder als Ergänzung der Marktforschung eingesetzt werden. Ausserdem kann es mit bestehenden CRM-Prozessen und -Systemen verknüpft (Social CRM) sowie für den Markenschutz und als Krisenmonitoring genutzt werden. Welches Tool ist für welche Anforderungen geeignet? Anhand konkreter Kundenprojekte haben wir die wichtigsten Plattformen getestet.

Social-Media-Monitoring: So geht man’s an
Bevor man sich im Social Web engagiert, sollte man zuhören, was die Community über die eigene Marke redet. Auch der Impact von Social-Media-Massnahmen will gemessen werden. Mit Social-Media-Monitoring ist es auch möglich, sich über nahende Krisen und Probleme zeitnah informieren zu lassen. Hier ein paar Tipps, was man beim Monitoring beachten sollte.
 
 
Ob ich ihm und seinem Kollegen Simon Kuhn den Text zu einer Fotostory schreiben könnte, fragte mich Roger "Grisu" Grisiger. Fotostory? Da denk ich doch zuerst mal an die Bravo Fotolovestorys in den 80ern... Aber nein, das hier ist was ganz Besonderes und die Arbeit mit diesem Bildmaterial natürlich purer Zucker. Schön, dass die Jungs ebenfalls begeistert waren: "We love it!" - Me too!
Fotostory Text